
Ordne Sitzmöbel näher zueinander, bilde eine Gesprächsinsel und setze eine Leseecke ab. Ein Teppich, der die vordere Kante von Sofa und Sessel berührt, bündelt die Gruppe. Bei Neles Wohnung reichte es, das Bücherregal als sanfte Raumtrennung zu nutzen, um TV‑Bereich und Leseplatz zu differenzieren. Die Raumwirkung wurde ruhiger, und die Nutzung fühlte sich sofort strukturierter an.

Stelle ein einzelnes Möbel leicht schräg, um Bewegungsenergie zu erzeugen und starre Linien aufzubrechen. Dieser Trick funktioniert besonders bei Beistelltischen und freistehenden Sesseln. In Finns Wohnzimmer brachte eine diagonal gestellte Stehlampe überraschend Tiefe, lenkte den Blick zum Fenster und kaschierte gleichzeitig eine unruhige Kabelführung, die zuvor stets störte und für Unruhe sorgte.

Teste das Sofa von der Wand weg, um Luft hinter der Rückenlehne zu schaffen. Ein schmaler Konsolentisch oder eine Bank dahinter bewirkt Ordnung und bietet Platz für Leuchten. Sara gewann so eine zusätzliche Ablage für Pflanzen und Bücher, während die Sitzgruppe kommunikativer wurde. Der Raum fühlte sich weniger gedrängt an, obwohl kein einziges Möbelstück hinzugekommen war.